In sound of urbanana: Talks! spricht Friedemann mit den Macherinnen von grapefruits, ein Magazin von Fans für Fans, über nicht-männliche Komponist:innen und Klangkünstler:innen.

Alles begann mit einer Liste. Darauf die Namen von Frauen, die zur Geschichte experimenteller Musik beigetragen haben und bis heute beitragen. Wie es dazu kam? Plattenläden, Festivalbüros, Musikredaktionen – das klassische Bild des männlichen Musikfans überwiegt bis heute in vielen Köpfen.

„Diese bisschen freakige Seite von Musikfans ist schon sehr männlich besetzt“, sagt Helene Heuser vom grapefruits fanzine, das in Köln seine Base hat. Zeit, das zu ändern.

Seit 2019 schreiben Helene und weitere Autorinnen für das grapefruits fanzine. In dem Magazin portraitieren sie nicht-männliche Musiker:innen aus Fanperspektive. Mit ihren subjektiven Texten möchten die Autor:innen den Künstler:innen der Szene zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. „Ich find es schön, dass wir einfach so wie wir Fans sind, Fan sein können und das mit unseren Texten ausdrücken können“, erklärt Helene im Gespräch mit unserem Autoren Friedemann.

Bilder von den grapefruit fanzines Ausgabe 1-4.

Ihr wollt mehr erfahren? Hört in unsere neue Episode von sound of urbanana: Talks! rein.

Das Team vom grapefruit fanzine mit Magazinen.

Die Personen hinter grapefruits (von links nach rechts): Dora Schilling, Theresa Nink, Elisa Metz, Helene Heuser; (vorn): Nathalie Brum, Elisa Kühnl

Autor: Friedemann Dupelius.
urbanana Jingle: Bukez Finezt/Phil Phader.
Fotos: grapefruits fanzine